sein

Nele Wasmuth

Nele Wasmuth ist Gründerin von atemlautbewegung. Sie widmet sich der Atemarbeit und verantwortet den Projektraum fichtezwei als Ort der Begegnung für kooperierende Partner in Veranstaltung, Arbeitsaufenthalt, Therapie und Beratung. Nele Wasmuth hat viele Stationen ihres Lebens an vielen Orten der Welt und mit unterschiedlichstem Tun verbracht. Eine Verbindung zwischen allem entsteht durch den immer währenden Versuch, das Leben in allen Aspekten des Menschseins zu verwirklichen, auf all den Ebenen, die uns als Aufgabe und zur Freude gegeben sind.

Neles Sein

Gelerntes  –  Ausbildung zur Atemtherapeutin am Ilse-Middendorf-Institut in Berlin 2005-2010, zertifiziert und empfohlen vom Middendorf-Institut seit 2018. Ausbildung zur systemischen Beraterin am Institut für systemische Beratung in Siegen bei Dipl. Psych. Johann Schweissgut 1996-1997. Fortbildungsseminare in gestalt- und kunsttherapeutischen Verfahren am Gestaltinstitut Düren bei Dr. Klaus Lumma 1998-2005 und in München bei Prof. Dr. Gisela Schmeer 2016-2018. Studium von Germanistik und Sozialwissenschaften an den Universitäten Köln und Hamburg, Erstes und Zweites Philologisches Staatsexamen 1975 und 1978.

Gelebtes  –  Zur Zeit Leben in Berlin, davor in Ägypten, Tunesien, Äthiopien, Indonesien, Italien und Deutschland. Berufliche Aufgaben als Hochschuldozentin, Schulleiterin und Managerin internationaler Entwicklungsprojekte, als systemische Beraterin und als Atemtherapeutin. Neles drei Kinder wuchsen überwiegend außerhalb Deutschlands auf.

Geliebtes  – Lyrikveröffentlichungen in zwei Künstlerbüchern, Spielerin im Gamelanorchester des Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, Mitbegründerin der Walter-Spies-Gesellschaft zur Förderung des Kulturaustausches zwischen Indonesien und Deutschland.

Netzwerk

Hinter atemlautbewegung und der fichtezwei  steht ein Netzwerk von Menschen in verschiedenen Lebenszusammenhängen und an verschiedenen Lebensorten. Gespräche im Netzwerk betreffen Persönlichkeit und Gesundheit, Kunst und Kultur, neue Lebensformen und Zukunftsgestaltung. Demokratisches Handeln im Politischen, Sozialen und Wirtschaftlichen sind integraler Bestandteil aller Themen. Der Erfahrbare Atem mit seinem Körper, Seele und Geist umfassenden Ansatz wird dabei zu einer immer wieder relevanten Ergänzung, wenn nicht gar Grundlage.

Menschen, die sich im Ansatz von atemlautbewegung und fichtezwei wiederfinden, sind eingeladen am Ideenaustausch teilzuhaben und an der Struktur mitzuwirken.

Das Netzwerk lädt Menschen ein, in der fichtezwei  Veranstaltungen durchzuführen. Gäste des Beginns waren der Philosophiezirkel, initiiert von Alexandra Huss und Anna Hope, und die Dichterin Brigitte Oleschinski mit einer Rezitation während des Salon numéro-0 im Herbst 2017. Im Salon numéro-1, 2018 präsentierte die Lyrikerin Juliane Ziese ihr Lyrigma als neuen Ansatz einer Poesie für alle. Gast des Jahres 2019 war im Juli der libanesische Philosoph Rami El Ali mit einem Arbeitsaufenthalt zu seinem neuen Buch über ‚Sensory Misperception‘.  Beim Salon numéro-3 präsentierten sich im Dezember 2019 die Malerin Johanna Dumet und die Interior Designerin Frauke Krahnert in der Doppel-Ausstellung ‚Design meets Art – Art meets Design‘. Seit März 2020 bereichern die pandemiebedingt aus Guinea ausgereisten Friedens- und KonfliktforscherInnen Astou Damba und Jasper Wasmuth die fichtezwei mit ihrem Dasein.