zeit

Vergangenheit

2018 begann die Atemarbeit in der fichtezwei. Gleichzeitig entstand der Wunsch, andere Aktivitäten mit ihr zu verbinden.

In wechselnden Gesprächskreisen wurde der Arbeitsansatz reflektiert. Dabei ging es um die Frage, wie kann etwas entstehen, das sich thematisch eingrenzt und gleichzeitig mit den universellen Fragen unseres Lebens verbindet. Etwas, das im Hier und Jetzt geschieht und sich Vergangenheit und Zukunft verbunden weiß. Etwas das Kunst, Kultur, Wirtschaft, Soziales und Politisches im Menschen berührt und meint, nichts ausschließt und vieles einschließt.

Die Synthese aller Gedanken zeigte sich immer wieder in der Atemarbeit. Was sie an Dynamik und Veränderung für den Weg jedes einzelnen zu bewirken vermag, findet sich nun auch in allem Tun der fichtezwei.

Der Name atemlautbewegung für das, was in der fichtezwei geschieht, entstand Ende 2018.

Zukunft

Die Zukunft ereignet sich im Jetzt und fußt auf dem Vorhergehenden. Bei allen Gesprächen und allem Tun in der fichtezwei wird immer wieder klar, wie jung der Ansatz des Erfahrbaren Atem ist und wie zukunftsweisend, was unser aller Leben betrifft. Die individuelle Geschichte wird durch die Atemarbeit von Zwängen entflochten, gestaltende Kräfte werden frei.

Die Arbeit mit dem Erfahrbaren Atem ist heilend zugleich auf der leiblichen und der seelisch-geistigen Ebene, sie gibt Halt und Haltung und sie ändert Haltung, sich selbst und anderen gegenüber. Damit ist sie eine der Grundlagen von gesellschaftlicher Veränderung. Soziales, wirtschaftliches und politisches Leben der Zukunft braucht veränderte Individuen. Es beginnt beim Menschen.

atemlautbewegung versteht sich als Ansatz, mit dem stetig für das, was lebenswerte Zukunft sein könnte, in der Gegenwart gearbeitet wird. Offenheit und Begrenzung auf der Grundlage von Dialog und Respekt gibt die Basis des Tuns. Veränderung und Kontinuität sind keine Widersprüche.